Gemeinsam für ein sauberes Alsdorf

April 2nd, 2011 | Posted by Stadtmarketing Alsdorf in Sauberes Alsdorf - (Kommentare deaktiviert für Gemeinsam für ein sauberes Alsdorf)

– Neuauflage des Erfolgskonzeptes vom 4. bis 9. April

Stadtmarketing Alsdorf und Bürgermeister Alfred Sonders rufen zur Teilnahme auf –
„Tolle Resonanz aus dem Vorjahr noch toppen“

„Wir wollen den Erfolg aus dem vorigen Jahr noch toppen“, darin sind sich Peter Steingass und Alfred Sonders einig. Der Vorsitzende des Stadtmarketing Alsdorf und der Bürgermeister haben sich ein hehres Ziel gesetzt. Denn im letzten Jahr sind so viele Bürgerinnen und Bürger dem Aufruf gefolgt, dass die Initiatoren noch heute begeistert sind. Rund 650 Alsdorferinnen und Alsdorfer haben mitgemacht. Sie schwärmten aus in alle schmutzigen Ecken der Stadt und haben gesammelt, was das Zeug hält. Schulklassen, Vereine, Organisationen, Firmen und viele, viele Privatpersonen haben die Ärmel hochgekrempelt und gleich tonnenweise wilden Müll gesammelt.

Jetzt geht die Erfolgsaktion „Gemeinsam für ein sauberes Alsdorf“ in die sechste Runde und Steingass und Sonders rufen vom 4. bis 9. April zum großen Frühjahrsputz in der gesamten Stadt auf. Mit Handschuhen, Müllsäcken und Greifzangen ausgerüstet werden während der Aktionswoche Schulklassen, Vereine und Organisationen in den Straßen, Grünanlagen und auf den Plätzen der Stadt unterwegs sein, um dem wilden Müll die rote Karte zu zeigen. Die Aktion, 2007 vom Stadtmarketing-Förderverein ins Leben gerufen, hat in den vergangenen Jahren immer wieder mehrere hundert Freiwillige mobilisiert, um den achtlos entsorgten wilden Müll in der Stadt und den Ortsteilen zu sammeln und mit Hilfe der Stadtverwaltung zu entsorgen.

Koordiniert werden die Einsätze vom Eigenbetrieb Technische Dienste der Stadtverwaltung. Er bietet allen Helfern Müllsäcke, Handschuhe und Greifzangen an, die von der AWA GmbH (Abfallwirtschaft StädteRegion Aachen) zur Verfügung gestellt werden.

31,25 Tonnen wilden Müll kamen letztes Jahr zusammen – das zeigt, wie nötig das Großreinemachen im gesamten Stadtgebiet leider ist.
Von der achtlos weggeworfenen Brötchentüte über die ins Gebüsch entsorgten Getränkeflaschen oder Altkleider bis hin zu lädierten Regenschirmen und Möbeln oder alten Farbeimern wurden eingesammelt. Auch wenn sich das Erscheinungsbild der Stadt in punkto Sauberkeit durch den gezielten Einsatz von Mitarbeitern des Eigenbetriebes Technische Dienste der Stadt bereits deutlich verbessert hat, gibt es immer noch viele Müllsünder, die ihren Müll statt in die Tonne illegal in die Umgebung entsorgen, sei es an Straßenrändern, an Ausfallstraßen, in Grünanlagen oder auf Parkplätzen. Für den städtischen Haushalt eine kostspielige Angelegenheit – bis zu 500.000 Euro gibt die Stadt Alsdorf jährlich allein für die Entsorgung des wilden Mülls aus. „Wer seinen Müll unrechtmäßig in unserer Stadt entsorgt, tut das zu Lasten aller Gebührenzahler und zu Lasten unseres Stadtbildes“, unterstreicht Bürgermeister Alfred Sonders und macht das Motto „Null Toleranz“ deutlich: „Wer erwischt wird, ist dran. Unser Ordnungsamt ist am Ball und Müllsünder zahlen empfindliche Strafen. Ich appelliere an jeden Bürger, Müllsünder konsequent zu melden. Hier kann jeder mithelfen.“ In 2010 wurden Bußgeldverfahren gegen 12 Müllsünder eingeleitet, insgesamt wurden Bußgelder in Höhe von rund 2700 Euro erhoben. Wegen kleinerer Delikte wurden gegen 19 Personen Verwarnungsgelder in Höhe von 380 Euro erhoben.
Doch nicht nur der wilde Müll ist Thema der Alsdorfer Aktionswoche. In einer breit angelegten Medienoffensive wollen Stadt und Stadtmarketing-Verein über den vernünftigen Umgang mit Abfall sowie die umwelt- und sozial-verträgliche Entsorgung des Mülls informieren. Was kommt in welche Tonne? Wie lässt sich Müll vermeiden? Welche Tonnen gibt es für welchen Inhalt und was kosten sie? Flankiert wird all’ dies durch eine große Plakataktion in Innenstadt und Ortsteilen und dem genauen Zeitplan für die Sammlungen, der auf www.alsdorf.de veröffentlicht wird.

„Sauber bleiben“ steht unter anderem auf den Plakaten zu lesen. Einfacher geht es nicht. Schließlich soll bei allen Alsdorfern das Bewusstsein geschärft werden, dass eine saubere Stadt auch Wirtschaftsförderung bedeutet. „Geschäftsleute und Unternehmen kommen dorthin, wo es glänzt“, wird Bürgermeister Alfred Sonders nicht müde zu betonen. Und Kunden gehen dort einkaufen, wo sie sich wohl fühlen – nicht zuletzt, weil es dort sauber ist.

Ein Ansinnen, das der Stadtmarketing-Verein sehr intensiv unterstützt. Er betreut mit seinen Mitgliedern vor allem den letzten Tag der Aktion, Samstag, 9. April, in der Innenstadt. Treffpunkt für alle ist dann der Denkmalplatz. Belohnt werden die fleißigen Helfer dort schließlich auch: Ab Mittag teilt das Deutsche Rote Kreuz Erbsensuppe aus, um die verbrauchten Energien wieder aufzutanken.

Den Appell zum Mitmachen für ein sauberes Alsdorf richten Stadt und Stadtmarketing-Verein an Vereine, Organisationen, Schulen, Kindergärten, aber auch Privatpersonen. Sie möchten mitmachen, dann melden Sie sich beim Eigenbetrieb Technische Dienste melden. Stephan Maaßen, dort zuständig für die Abfallentsorgung, verzahnt das Engagement der freiwilligen Helfer, die beim Alsdorfer Großreinemachen dabei sein wollen.

Anmeldungen nimmt
Stephan Maaßen gerne entgegen

Ruf 02404 5545016
oder per 
E-mail: stephan.maassen@alsdorf.de